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Alternative Mitte / AfD Landesverband Bayern

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG

 

6. Juli 2017

 

  

Interessengemeinschaft „Alternative Mitte“ in bayerischer AfD gegründet

 

Bundesvorstandsmitglied Driesang und weitere Funktionsträger wollen realpolitischen Kurs der Partei stärken und Erscheinungsbild verbessern

 

MÜNCHEN. Als Gegengewicht zum rechtskonservativen Lager ist im AfD-Landesverband Bayern die „Alternative Mitte“ gebildet worden. Der Gründungsgemeinschaft stehen fünf Sprecher vor, wie der Bezirksvorsitzende von Mittelfranken, Siegfried Lang verlauten ließ. Neben ihm selbst gehören auch Dirk Driesang, Mitglied im Bundesvorstand, die Bezirksvorsitzende der Oberpfalz, Claudia Marino, der AfD-Kreisvorstand von München West-Mitte, Christian Müller und der stellvertretende Kreisvorsitzende von Kulmbach-Lichtenfels, Markus Dossenbach der Sprechergruppe an.

  

Die „Alternative Mitte“ verstehe sich als Netzwerk für alle Mitglieder in der AfD, die einen moderaten, pragmatischen und realpolitischen Kurs der Partei stärken wollen, sagte Claudia Marino. Ziel sei auch die Förderung eines positiven Erscheinungsbildes der AfD in der Öffentlichkeit. Dazu gehöre eine klare Abgrenzung gegen Rechtsextremismus und eine ideologiefreie politische Ausrichtung auf der Grundlage der Verfassung und der Programmatik der AfD. 

 

Die neu gegründete Initiative fühle sich ermutigt durch einen Appell des Spitzen-Duos im Bundestagswahlkampf, Alexander Gauland und Alice Weidel, die kürzlich dazu aufgerufen hatten, in der Partei einen Kurs der Vernunft zu verfolgen, Skandale zu vermeiden und nicht mit dumpfen Parolen zu argumentieren. Das liege ganz im Interesse der „Alternativen Mitte“, sagten die Sprecher.

 

Man trete für eine rationale Politik ein unter strikter Einhaltung der Parteisatzung. Dazu gehöre die Ablehnung von Personen und jeglichem Gedankengut aus der rechtsextremen Szene. Mit rechtsradikalen Organisationen dürfe es keine Kontakte oder Zusammenarbeit geben. „Bei der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner oder Medien sind in Ton und Argumentationsweise rote Linien bei den Umgangsformen einzuhalten“, hob Lang hervor.

 

„Einzelne allzu rechtslastige Parteifunktionäre aus anderen Gruppierungen in der AfD haben in der Vergangenheit oft fahrlässig zu einem negativen Image der AfD beigetragen, Steilvorlagen für Negativschlagzeilen geliefert und die Partei beschädigt“, bedauerte Marino.

 

Die große Mehrheit der 26.500 Mitglieder in der AfD, davon rund 4.000 in Bayern, sei bürgerlich-konservativ und liberal eingestellt, betonten die Sprecher. Sie wünschten eine Politik mit dem Ziel einer erfolgreichen und konstruktiven Umsetzung in den Parlamenten. Die „Alternative Mitte“ habe kein Interesse an einer Fundamentalopposition aus ideologischen Gründen. Die AfD sei auch keine Bewegungspartei, die sich nur auf der Straße Gehör verschaffen solle. . Die Àlternative Mitte biete all jenen, die sich bislang eher im Hintergrund hielten, weil sie sich den oft lautstarken rechtslastigen Aussagen einiger weniger Funktionsträger inhaltlich nicht anschließen konnten, eine Heimat und ist über info@alternative-mitte.de zu erreichen.

 

 
Alternative Mitte - Goethestr. 25 96231 Bad Staffelstein | info@Alternative-Mitte.de